Die Kreuzblütler auf dem Kreuzzug gegen Krebs

Marcus Porcius Cato Censorius, auch Cato der Ältere genannt (234 – 149 v. Chr.), ein römischer Geschichtsschreiber, schrieb: „Der schwarze Krebs, er stinkt und sondert fauligen Brand ab, der weiße ist eitrig, aber fistelartig und eitert unter dem Fleisch. Auf die Wunden dieser Art reibe man den Kohl; er wird sie heilen“. Diese Therapieempfehlungen der Antike sind heute noch aktuell und gehen auf die heilsame Wirkung der Senföle zurück. Senföle werden von der Pflanzenfamilie der Kreuzblütler gebildet, zu der sämtliche Kohlarten, aber auch Rettich, Meerrettich, Raps, Kresse, Rucola und Senf gehören. Senföle dienen der Pflanze zur Abwehr von Fraßfeinden, Pilzen, Bakterien und Viren. Mittlerweile belegen
zahlreiche Tierexperimente und epidemiologische Studien die therapeutische Wirksamkeit der Senföle. Besonders gut untersucht ist das Senföl
Sulforaphan aus Brokkoli, das nun in ersten Pilotstudien getestet wird. Der hier vorliegende Artikel fasst botanische Hintergründe, molekulare
Wirkmechanismen, Beispiele aus der Naturheilkunde und Ernährungsaspekte zusammen.

Einleitung

Seit der Antike wird Kohl als Naturheilmittel gegen Bakterien, Pilze, Entzündungen und Krebs verwendet [1, 2]. Während des Zweiten Weltkrieges
legten Ärzte Sauerkraut oder zerstoßene Kohlblätter direkt auf Abszesse, eiternde Wunden oder Frostbeulen, weil Medikamente Mangelware
waren. Kohlauflagen wirkten schmerzlindernd und entzündungshemmend und werden daher auch heute noch bei rheumatischen Beschwerden,
Gicht, Gelenkentzündung, aber auch bei Rückenschmerzen und Hexenschuss angewendet. Eine Kohlmahlzeit, Radieschen, Rettich oder
Sauerkrautsaft lindern Sodbrennen, Magenschleimhautentzündung, Zwölffingerdarm- und Magengeschwüre, senken hohen Blutdruck, und
vermindern Übergewicht, Diabetes und Entzündungen [3]. Gartenkresse soll den Blutzuckerspiegel senken und Senf wirkt verdauungsanregend
und fördert in Form eines Senfpflasters die Durchblutung.
Brokkoli, Blumenkohl und alle weiteren Kohlsorten, sowie Rettich, Meerrettich, Radieschen, Kresse, Rucola und Senf sind Kreuzblütler, deren
wirksame Substanzen weitestgehend isoliert sind. Über 150 verschiedene Senfölglykoside sind bekannt, die in unterschiedlichen Mengen bei den
zahlreichen Vertretern der Kreuzblütler vorkommen. Senföle machen den scharfen Geschmack von Rettich, Meerrettich und Senf oder den
teilweise bitteren Geschmack verschiedener Kohlsorten aus. Der typische Geschmack entsteht, wenn die Vorläuferkomponenten der Senföle, die
sogenannten Glukosinolate, mit dem Enzym Myrosinase in Kontakt kommen. Diese werden räumlich getrennt in der Pflanzenzelle gespeichert. Erst
wenn die Pflanzenzelle verletzt wird, z. B. durch Beißen, Kauen, Zerschneiden oder Lebensmittelverarbeitung, kommen die zwei Komponenten
zusammen und das Senföl entsteht. Viele pflanzenfressende Tiere, aber auch Viren, Bakterien und Pilze erleiden durch eine Kohlmahlzeit eine
Vergiftung oder sterben daran. Für den Menschen dagegen stellt diese Pflanzenfamilie in haushaltsüblichen Mengen genossen keine Gefahr dar,
sondern besitzt eine gesundheitsfördernde Wirkung. Experimentelle Studien belegen beispielsweise die infekthemmenden Eigenschaften von
Meerrettich, Kapuziner- und Brunnenkresse, welche auch Viren, Pilze und Bakterien angreifen [4-7]. Diese experimentellen Daten waren die
Grundlage zur Herstellung von Phytotherapeutika aus Kapuzinerkresse und/oder Meerrettich (z. B. Angocin® Anti-Infekt N, Cressana®,
Kapuzinerkresse Tabletten, Meerrettich-Saft). Diese werden zur Infektabwehr und Behandlung von akuten entzündlichen Erkrankungen der
Bronchien, Nebenhöhlen und ableitenden Harnwege empfohlen. Es darf sogar auf eine krebsvorbeugende Wirkung der Phenylethyl-Senföle von
Meerrettich und Brunnenkresse spekuliert werden, obwohl eine antikarzinogene Wirkung bislang nur im Mausmodell bewiesen ist [8].

Epidemiologische Studien und Kreuzblütler

In der Tat weisen Ergebnisse zahlreicher epidemiologischer Studien darauf hin, dass Gemüse der Kreuzblütler ein hohes Präventionspotential
besitzt [9, 10]. In 87 Studien, bei denen man Ernährungsgewohnheiten großer Bevölkerungspopulationen mit dem Krebsrisiko verglichen hat, zeigt
die Mehrheit von 67 % ein verringertes Risiko für viele Tumorarten nach häufigem Verzehr von Gemüse der Kreuzblütlerfamilie. Die
entsprechenden Prozentzahlen für Kohl, Blumenkohl, Brokkoli und Rosenkohl waren 70, 67, 56 und 29%. Die Assoziationen waren am
konsistentesten für maligne Tumoren der Lunge, des Magens, Darms und Rektums und am wenigsten konsistent für Prostata, Endometrium und
Ovar [9, 10]. Desweiteren fand eine systematische Literaturübersicht des WCRF/AICR eine Tendenz für einen häufigen Verzehr von Kohl und
einem geringeren Risiko an einem Pankreaskarzinom zu erkranken [11]. Darüber hinaus zeigen zwei gut kontrollierte Studien bei Patienten mit
einem Prostatakarzinom eine Hemmung der Metastasierung durch den Verzehr von drei Mahlzeiten Blumenkohl oder Brokkoli wöchentlich, wobei
fünf Portionen/Woche stärker wirkten [12, 13]. Interessanterweise besteht eine individuelle Variation in der Bioverfügbarkeit von Senfölen, welche
auf genetisch bedingte unterschiedliche Aktivitäten der Glutathion S-Transferase-Enzyme zurückgeführt wird. Bei Individuen mit weniger
Enzymaktivität werden die Senföle schlechter an Glutathion gebunden und daher langsamer ausgeschieden, was zu einer längeren
Bioverfügbarkeit und einem größeren therapeutischen Potential führt [14, 15].

Brokkoli und das Senföl Sulforaphan

Die Onkologie kennt Brokkoli als Geheimtipp seit 1985 – mit steigender Tendenz bis heute. Ausschlaggebend war die Darmkrebserkrankung des
ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan und die von seinen Leibärzten verordnete Brokkoli-Kur. Immerhin überlebte er damit die Diagnose 19
Jahre. Man führt dies auf die Wirkung des Isothiozyanats Sulforaphan zurück, das in Brokkoli aus der inaktiven Vorläufersubstanz Glucoraphanin
gebildet wird. In experimentellen Studien konnten 4,4 mg/kg/Tag Sulforaphan das Wachstum humaner Pankreaskarzinom-Xenografts auf Mäusen
hemmen [16]. Nach Normalisierung basierend auf der Körper-Oberflächen-Methode entspricht dies einer Menge von 0,36 mg/kg/Tag beim
Mensch [17]. Patienten fragen sich nun, wie viel Kreuzblütler-Gemüse denn verzehrt werden sollte, um eine solche Konzentration zu erreichen. Die
Beantwortung ist schwierig, weil die Konzentration von Glukoraphanin zwischen verschiedenen Kohlgemüsen und selbst zwischen der gleichen
Sorte stark variiert [18]. Daneben spielt die Zubereitungsform eine entscheidende Rolle. Blanchieren und Kochen zerstört die Myrosinase im
Gemüse. Wenn aber dieses Aktivierungsenzym aus dem Gemüse nicht mehr zur Verfügung steht, hängt die Umwandlung von Glukoraphanin zum
aktiven Sulforaphan von der Thioglukosidase-Aktivität der Darmflora ab. Diese ist jedoch durch westliche Ernährungsformen (zuviel Fett,
Industriezucker, Weißmehlprodukte, Fleisch und Wurst), entzündliche Darmerkrankungen, Antibiotika und Chemotherapie bei vielen Menschen
mehr oder weniger stark angegriffen [19, 20]. Bei einer ungünstigen Darmflora kann der Körper Sulforaphan nicht mehr bioverfügbar machen. Ein
Trick ist daher, gleichzeitig zu gekochtem Kohl auch immer einen frischen, ungekochten Myrosinase-Lieferanten zu verzehren, also beispielsweise
Radieschen, Rettich, Kresse oder auch Rucolasalat mit einem Senf-/Rapsöldressing. Die frischen Kreuzblütler sollten gut gekaut werden, damit
die Senfölglykoside und Myrosinase aus der Pflanzenzelle freigesetzt werden, miteinander reagieren und die aktiven Senföle bilden. Ein weiterer
Trick zum Erhalt des Glukoraphanins beim Erhitzen von Brokkoli ist, die Röschen und Stiele vor dem Kochen möglichst klein zu schneiden, um
dadurch die Garzeit auf 5 Minuten zu verkürzen [21]. Mikrowellen dagegen zerstören relativ schnell Sulforaphan und seinen Vorläufer [22]. Beim
Kochen oder Dämpfen sollte die Menge des Kochwassers reduziert werden, da die wasserlöslichen Glukosinolate ausgeschwemmt werden. Um
nicht das Kind mit dem Bade auszuschütten, sollte das Kochwasser als Grundlage für Saucen oder Suppen verwendet werden.

Wirkmechanismus von Sulforaphan

Von allen bisher bekannten Senfölen ist das Sulforaphan hinsichtlich der therapeutischen Wirksamkeit am besten untersucht. Die Konzentration
von Sulforaphan ist in gekeimten Sprossen aus Brokkolisamen besonders hoch, wohl um den empfindlichen Keimling optimal vor Fraßfeinden und
Mikroorganismen zu schützen [23, 24]. Sulforaphan besitzt anti-mikrobielle Wirkung [25] und hat anti-oxidative Eigenschaften, weil es den
Gluthathion-Spiegel erhöht [26]. Dadurch trägt Sulforaphan zur Entgiftung bei und verhindert die Bildung von Karzinogen-induzierten DNA-
Addukten. Diese werden beispielsweise durch heterozyklische Amine gebildet, die durch hohe Temperaturen beim Grillen, Braten, Frittieren oder
Backen entstehen [27]. Vielerlei experimentelle Laboruntersuchungen und Studien an Tieren zeigen eine krebsvorbeugende und therapeutische
Wirkung von Sulforaphan bei verschiedenen Tumorentitäten [28]. Sulforaphan induziert den programmierten Zelltod, inhibiert die Zellteilung und
reduziert die Angiogenese/Gefäßbildung [29, 30]. Außerdem verringert Sulforaphan die Aktivität des übergeordneten Entzündungsmediators NF-
und hemmt damit Entzündungsprozesse und die Tumorprogression [31]. Neueste experimentelle Studien weisen darauf hin, dass Sulforaphan
sogar die besonders therapieresistenten Krebsstammzellen angreift [16] und dadurch diverse Chemotherapeutika wirksamer macht. Dies wurde
bisher an experimentellen Modellen des Pankreas-, Mamma- und Prostatakarzinoms gezeigt [16, 32-36].

Sulforaphan-reiche Brokkolisprossen in Patientenstudien

Um Aufschluss über eine therapeutisch wirksame Dosis zu bekommen, wurden Brokkolisprossen bereits in Patientenstudien getestet. Eine dieser
Studien untersuchte den täglichen Verzehr von 70 g Brokkolisprossen über acht Wochen an 48 Patienten mit
Helicobacter pylori –70 g Sprossen enthalten Sulforaphan in einer Menge, die etwa zwei bis drei Portionen Brokkoli täglich äquivalent ist. Vier und acht Wochen später wies die
Testgruppe, nicht aber die Kontrollgruppe mit Alfalfasprossen, eine signifikant geringere Menge an Markern für
Helicobacter pylori im Atem und Stuhl auf und die Gastritis hatte sich gebessert [37]. Nach Beendigung der Studie kehrten leider alle Marker auf die Höhe der Ursprungswerte
zurück, was darauf hindeutet, dass der Helicobacter pylori-Befall durch die verwendete Menge an Brokkoli-Sprossen zwar unterdrückt, jedoch
nicht geheilt werden konnte.
Eine im Moment laufende Pilotstudie, die an der Universität von Pittsburgh (USA) durchgeführt wird, untersucht die Wirksamkeit von
Brokkolisprossen bei atypischen Nävi, einer Vorläuferläsion des malignen Melanoms (Clinical Trials.gov Identifier: NCT01568996). Die achtzehn
Probanden bekommen Kapseln mit Sulforaphan aus Brokkolisprossen-Extrakt in den Konzentrationen 50 μM (22 mg), 100 μM (44 mg) oder 200
μM (88 mg) für 28 Tage oral verabreicht. Der erwartete Endpunkt der Studie, zu dem die vollständigen Daten erwartet werden und ausgewertet
werden können, ist März 2015.
Bei einer anderen im Moment laufenden Pilotstudie des Rosswell Park Cancer Instituts in New York (USA) wird der Effekt von Sulforaphan aus
Brokkolisprossen-Extrakt auf das Wachstum des Urothelkarzinoms der Blase untersucht (NLM Identifier: NCT01108003). Nach der Resektion des
Karzinoms erhalten die Patienten für 14 Tage 200 μmol (88 mg) Sulforaphan täglich. Der erwartete primäre Endpunkt der Studien, zu dem die
finalen Daten gesammelt und ausgewertet werden, ist mit Juli 2014 angegeben.
Ähnliche Studien führt das OHSU Knight Cancer Institut in Portland (Oregon, USA) durch, um den Effekt von Sulforaphan aus Brokkolisprossen-
Extrakt bei 20 Patienten mit einem rezidiven Prostatakarzinom zu evaluieren (ClinicalTrials.gov Identifier: NCT01228084). Hier wird Sulforaphan in
Dosen von 200 μmol (88 mg), enthalten in vier Kapseln a 50 μmol, einmal täglich über 20 Wochen verabreicht. Diese Studie ist abgeschlossen
und die vorläufigen Ergebnisse zeigen, dass der PSA-Spiegel bei fünf der 20 Patienten um 50 % oder mehr abgesunken ist, wobei bei keinem
der Patienten ernste Nebenwirkungen auftraten. Eine Publikation der vollständigen Ergebnisse dieser Studie ist noch nicht verfügbar. Jedoch
wecken diese ersten Patientendaten beim Prostatakarzinom große Neugierde auf eine Studie mit Brokkolisprossenkapseln als begleitende
Therapie des fortgeschrittenen Pankreaskarzinoms, die im Dezember 2013 an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg angelaufen ist
(ClinicalTrials.gov Identifier: NCT01879878). Details hierzu werden im Artikel von Herrn Lozanovski und Prof. Schemmer beschrieben.
Empfehlungen zur Krebsvorbeugung und begleitenden Maßnahme bei Krebserkrankungen
Ein isoliertes Nahrungsergänzungsmittel wie Sulforaphan kann alleine nicht viel ausrichten. Wichtig scheint vielmehr eine generelle Stärkung des
Immunsystems zu sein, was eine allgemein gesunde Ernährung, die Vermeidung von Übergewicht und Schadstoffen, einen angepassten
Lebensstil und auch die Vermeidung von belastenden Streßsituationen mit einschließt. Die Darmflora scheint dabei eine wichtige Rolle zu spielen,
wie experimentelle Daten und auch Patientenstudien der jüngsten Zeit zeigen.
Flyer „Ernährung, Bewegung und Krebs“. Diese Empfehlungen basieren auf wissenschaftlich fundierten Daten des amerikanischen Instituts für Krebsforschung
(AICR), das weltweit führend ist bei der Untersuchung des Zusammenhangs von Nahrungsmitteln, Ernährung, Bewegung, Sport und Krebs.
Amerikanische Institut für Krebsforschung (AICR)

Literatur

[1]
Cato, M.P.,
Über den Ackerbau. Originalversion etwa 160 vor Christus. Herausgegeben, übersetzt und erläutert von Dieter Flach.
. Stuttgart
2005: Franz Steiner Verlag.
[2]
Herr, I., V. Rausch, and M.W. Büchler,
Senfölbombe der Kreuzblütler – pflanzlicher Verteidigungsmechanismus mit therapeutischer Wirkung.
Deutsche Zeitschrift für Onkologie, 2013.
45
: p. 4-13.
[3]
Pechatschek, H.,
Kohlblatt – Ein großes Geschenk der Natur
. 13. Auflage 2009 ed. 1987, Steyr, Österreich: Ennsthaler Verlag.
[4]
Schilcher, H., S. Kammerer, and T. Wegener,
Leitfaden Phytotherapie
. 2010, München-Jena: Urban & Fischer.
[5]
Conrad, A., et al.,
In-vitro-Untersuchungen zur antibakteriellen Wirksamkeit einer Kombination aus Kapuzinerkressenkraut (Tropaeoli
majoris herb a) und Meerrettichwurzel (Armoraciae rusticaneae radix).
Arzneimittelforschung, 2006.
56
: p. 842-849.
[6]
Stingl, W.,
Influenza-Viren mit Phytotherapie bekämpfen.
Ärzte Zeitung.de, 2010.
16.10.2010
.
[7]
Winter, A.G. and L. Willeke,
Untersuchungen über den Einfluss von Senfölen auf die Vermehrung des Influenza-Virus im exembryonierten
Hühnerei.
Arch Mikrobiol, 1958.
31
: p. 311-318.
[8]
Singh, S.V., et al.,
Biomarkers of phenethyl isothiocyanate-mediated mammary cancer chemoprevention in a clinically relevant mouse
model.
J Natl Cancer Inst, 2012.
104
(16): p. 1228-39.
[9]
Verhoeven, D.T., et al.,
Epidemiological studies on brassica vegetables and cancer risk.
Cancer Epidemiol Biomarkers Prev, 1996.
5
(9): p.
733-48.
[10]
Verhoeven, D.T., et al.,
A review of mechanisms underlying anticarcinogenicity by brassica vegetables.
Chem Biol Interact, 1997.
103
(2): p.
79-129.
[11]
Forman, D., et al.,
The associations between food, nutrition and physical activity and the risk of pancreatic cancer and underlying
mechanisms
, in
Food, Nutrition, Physical Activity, and the Prevention of Cancer: a Global Perspective
. 2007, World Cancer Research Fund.
[12]
Kirsh, V.A., et al.,
Prospective study of fruit and vegetable intake and risk of prostate cancer.
J Natl Cancer Inst, 2007.
99
(15): p. 1200-9.
[13]
Richman, E.L., P.R. Carroll, and J.M. Chan,
Vegetable and fruit intake after diagnosis and risk of prostate cancer progression.
Int J Cancer,
2012.
131
(1): p. 201-10.
[14]
Cotton, S.C., et al.,
Glutathione S-transferase polymorphisms and colorectal cancer: a HuGE review.
Am J Epidemiol, 2000.
151
(1): p. 7-32.
[15]
Harries, L.W., et al.,
Identification of genetic polymorphisms at the glutathione S-transferase Pi locus and association with susceptibility to
bladder, testicular and prostate cancer.
Carcinogenesis, 1997.
18
(4): p. 641-4.
[16]
Kallifatidis, G., et al.,
Sulforaphane targets pancreatic tumour-initiating cells by NF-kappaB-induced antiapoptotic signalling.
Gut, 2009.
58
(7): p. 949-63.
[17]
Reagan-Shaw, S., M. Nihal, and N. Ahmad,
Dose translation from animal to human studies revisited.
FASEB J, 2008.
22
(3): p. 659-61.
[18]
Sasaki, K., et al.,
Quantitative profiling of glucosinolates by LC-MS analysis reveals several cultivars of cabbage and kale as promising
sources of sulforaphane.
J Chromatogr B Analyt Technol Biomed Life Sci, 2012.
903
: p. 171-6.
[19]
Devkota, S., et al.,
Dietary-fat-induced taurocholic acid promotes pathobiont expansion and colitis in Il10-/- mice.
Nature, 2012.
487
(7405):
p. 104-8.
[20]
Devkota, S. and P.J. Turnbaugh,
Cancer: An acidic link.
Nature, 2013.
499
(7456): p. 37-8.
[21]
Ratzka, A., et al.,
Disarming the mustard oil bomb.
Proc Natl Acad Sci U S A, 2002.
99
(17): p. 11223-8.
[22]
Lopez-Berenguer, C., et al.,
Effects of microwave cooking conditions on bioactive compounds present in broccoli inflorescences.
J Agric
Food Chem, 2007.
55
(24): p. 10001-7.
[23]
Zhang, Y., et al.,
A major inducer of anticarcinogenic protective enzymes from broccoli: isolation and elucidation of structure.
Proc Natl Acad
Sci U S A, 1992.
89
(6): p. 2399-403.
[24]
Fahey, J.W., Y. Zhang, and P. Talalay,
Broccoli sprouts: an exceptionally rich source of inducers of enzymes that protect against chemical
carcinogens.
Proc Natl Acad Sci U S A, 1997.
94
(19): p. 10367-72.
[25]
Prochazka, Z. and I. Komersova,
Isolation of sulforaphane from Cardaria draba and its antimicrobial effect.
Ceskoslovenska Farmacie,
1959.
8
: p. 373-376.
[26]
Fahey, J.W. and P. Talalay,
Antioxidant functions of sulforaphane: a potent inducer of Phase II detoxication enzymes.
Food Chem Toxicol,
1999.
37
(9-10): p. 973-9.
[27]
Shishu, A.K. Singla, and I.P. Kaur,
Inhibition of mutagenicity of food-derived heterocyclic amines by sulphoraphene–an isothiocyanate
isolated from radish.
Planta Med, 2003.
69
(2): p. 184-6.
[28]
Herr, I. and M.W. Buchler,
Dietary constituents of broccoli and other cruciferous vegetables: implications for prevention and therapy of
cancer.
Cancer Treat Rev, 2010.
36
(5): p. 377-83.
[29]
Bertl, E., H. Bartsch, and C. Gerhauser,
Inhibition of angiogenesis and endothelial cell functions are novel sulforaphane-mediated
mechanisms in chemoprevention.
Mol Cancer Ther, 2006.
5
(3): p. 575-85.
[30]
Juge, N., R.F. Mithen, and M. Traka,
Molecular basis for chemoprevention by sulforaphane: a comprehensive review.
Cell Mol Life Sci,
2007.
64
(9): p. 1105-27.
[31]
Myzak, M.C. and R.H. Dashwood,
Chemoprotection by sulforaphane: keep one eye beyond Keap1.
Cancer Lett, 2006.
233
(2): p. 208-18.
[32]
Rausch, V., et al.,
Synergistic activity of sorafenib and sulforaphane abolishes pancreatic cancer stem cell characteristics.
Cancer Res,
2010.
70
: p. 5004-5013.
[33]
Zhou, W., et al.,
Dietary polyphenol quercetin targets pancreatic cancer stem cells.
Int J Oncol, 2010.
37
(3): p. 551-61.
[34]
Kallifatidis, G., et al.,
Sulforaphane increases drug-mediated cytotoxicity towards cancer stem-like cells of pancreas and prostate.
Mol Ther,
2011.
19
: p. 188-95.
[35]
Li, Y., et al.,
Sulforaphane, a dietary component of broccoli/broccoli sprouts, inhibits breast cancer stem cells.
Clin Cancer Res, 2010.
16
(9):
p. 2580-90.
[36]
Li, Y., et al.,
Implications of cancer stem cell theory for cancer chemoprevention by natural dietary compounds.
J Nutr Biochem, 2011.
22
(9):
p. 799-806.
[37]
Yanaka, A., et al.,
Dietary sulforaphane-rich broccoli sprouts reduce colonization and attenuate gastritis in Helicobacter pylori-infected mice
and humans.
Cancer Prev Res (Phila Pa), 2009.
2
(4): p. 353-60.
Veröffentlicht in News

„Gedankenkontrolle“: US-Patent 6506148 B2

bestätigt, dass das menschliche Nervensystem durch elektromagnetische Felder von Monitoren manipuliert werden kann.

Das Thema der Gedankenkontrolle ist bereits seit einiger Zeit sehr umstritten. Geistes- oder Gedankenkontrolle ist im Großen und Ganzen definiert als das Indoktrinieren menschlicher Subjekte in einer Weise, die zur Beeinträchtigung der Autonomie führt – die Unfähigkeit, selbständig zu denken, und eine Unterbrechung des Glaubens und der Zugehörigkeiten.

Gedankenkontrolle war zunächst als eine reine Verschwörungstheorie abgetan worden. In den frühen Tagen des Begriffs glaubten seine Anhänger, dass dabei der Geist eines Menschen durch die Verbreitung von Propaganda-Nachrichten gesteuert werde, die der Person dienten, welche die Nachricht verbreitet. Sogar Medientheorien wie Agendasetzung (die Medien sagen uns nicht, was wir denken sollen, sondern vielmehr über was wir denken sollen), Framing (die Medien setzen einen Kontext für die öffentliche Diskussion über ein Thema und definieren damit die Bühne für das Verständnis des Publikums) und Priming (die Medien setzen einen Fokus und die Umgebung für die Berichterstattung über eine Geschichte, womit sie beeinflussen, wie das Publikum es verstehen oder bewerten wird), unterstützten die Vorstellung, dass der menschliche Geist so gesteuert werden könne, dass er in einer bestimmten Richtung denkt, welche die Medien vorgeben. Das wird theoretisch möglich durch die Nachrichten, welche die Medien in der Öffentlichkeit verbreiten. Da die Medien die Menschen immer wieder mit einer bestimmten Nachricht oder einer Idee „bombardieren“, werden die Menschen im Laufe der Zeit abhängig davon und beginnen, es als Realität anzunehmen. Natürlich, wenn soetwas geschieht, bedeutet es, dass das Denkvermögen der Menschen verändert wurde.

Allerdings hat sich Gedankenkontrolle einer schockierenden Enthüllung zufolge von den bloßen Kommunikationsbotschaften der Medien wegentwickelt, zu etwas Tiefergehendem. Im Jahr 1999 zeigte der forensische Psychologe Dick Anthony auf, dass der US-Geheimdienst CIA während des Koreakrieges belastende Gehirnwäsche-Techniken gegen den Kommunismus erfunden hatte.

Anthony’s Enthüllung führte zu einer weiteren Prüfung der CIA. Es zeigte sich später, dass die Regierung der Vereinigten Staaten unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begonnen hatte, damit zu experimentieren, wie man den menschlichen Geist kontrollieren könnte. Im Jahr 1945 hatte die US-Regierung heimlich viele Nazi-Wissenschaftler rekrutiert, von denen einige als Kriegsverbrecher während der Nürnberger Prozesse identifiziert und verfolgt worden waren. Die Rekrutierung erhielt den Code-Namen ‚Operation Paperclip‘. Das Ziel der Operation Paperclip war es, das Wissen dieser Nazi-Wissenschaftler anzuzapfen. Ihnen wurde gesagt, dass, wenn sie zustimmen und für die Regierung der Vereinigten Staaten arbeiten würden, sie vor Strafverfolgung sicher seien. Die Nazis willigten ein, um dem Galgen zu entgehen.

Nachdem die Nazis für die Vereinigten Staaten angeheuert waren, benutzte die Regierung sie in einer ganzen Reihe von höchst geheimen Experimenten. Eines dieser Experimente war es, wie der menschliche Geist durch Technologie und Wissenschaft gesteuert werden könne. Mit Hilfe der Nazis führten die CIA und das Verteidigungsministerium in den 1950er Jahren geheime Forschung unter dem Codenamen MKULTRA durch. Das Projekt wurde später in ‚Projekt ARTICHOKE‘ umbenannt. Die Absicht war, Gedankenkontrolle zu studieren, Verhöre, Verhaltensmodifikation und verwandte Themen.

Als diese Geheimnisse öffentlich bekannt wurden, bestritt die CIA sie nicht und gab lediglich an, die Programme seien eingestellt worden. Die entscheidende Frage jedoch ist: Kann man der CIA vertrauen? Was ist, wenn es ihnen gelungen sein sollte, eine Technologie zu erfinden, um den menschlichen Geist zu kontrollieren, von der wir aber überhaupt nichts wissen?

Im Jahr 2013 veröffentlichte die BBC einen Artikel mit dem Titel „Wird ‚Gedankenkontrolle‘ des Menschen schon bald Realität sein?“ In dem Artikel hieß es, dass es Rajesh Raoa, einem Forscher an der University von Washington, gelungen sei, ein Computerspiel nur mit seinem Geist und ohne den Einsatz von physischen Reglern zu spielen.

Raoa’s Erfindung überzeugte viele Forscher, dass die Gedankenkontrolle keine Verschwörungstheorie mehr und bereits Wirklichkeit sei. Einige Forscher äußerten Bedenken hinsichtlich der Erfindung von Raoa und sagten, dass sie zu einer Zombie-Apokalypse führen könnte.

„Wenn wir vollen Zugang direkt in das Gehirn haben und Sie jemanden wie einen Roboter steuern können, dann haben wir möglicherweise Probleme“ sagte Dr. Ian Pearson, Zukunftsforscher mit Hintergrund in Wissenschaft und Technik.

Um Ihnen eindeutig zu beweisen, dass Gedankenkontrolle real ist, und dass die Technologie um so etwas höchst Unmoralisches, Unethisches und Korruptes zu tun, tatsächlich verfügbar ist, lassen Sie uns etwas anschauen, auf das wir zufällig im Internet gestoßen sind.

Wir stießen auf die wissenschaftliche Forschung, die im Internet mit Patentnummer US 6506148 B2 veröffentlicht wurde. Sie trägt den Titel „Manipulation des Nervensystems durch elektromagnetische Felder von Monitoren.“  

Die Zusammenfassung der Arbeit lautet: „Physiologische Wirkungen sind bei einem Menschen beobachtet worden in Reaktion auf die Stimulation der Haut mit schwachen elektromagnetischen Feldern, die mit bestimmten Frequenzen im Bereich von ½ Hz oder 2,4 Hz gepulst werden, um beispielsweise eine sensorische Resonanz anzuregen. Viele Computer-Monitore und Fernsehröhren emittieren beim Anzeigen gepulster Bilder elektromagnetische Felder mit ausreichenden Amplituden, um eine solche Anregung zu verursachen. Es ist daher möglich, das Nervensystem eines Subjekts zu manipulieren, indem man auf einem nahe gelegenen Computer-Monitor oder Fernsehgerät angezeigte Bilder pulst. Für letzteres, also Fernseher, kann das Pulsen des Bildes in Programmmaterial eingebettet werden, oder es kann im Wege von Überlagerung angewendet werden durch Modulieren eines Videostroms, entweder als HF-Signal oder als ein Videosignal. Das Bild, das auf einem Computermonitor angezeigt wird, kann durch ein einfaches Computerprogramm effektiv gepulst werden. Bei bestimmten Monitoren können gepulste elektromagnetische Felder, die in der Lage sind, sensorische Resonanzen bei Personen in der Nähe auszulösen, sogar erzeugt werden, wenn die angezeigten Bilder nur mit unterschwelliger Intensität gepulst werden.“

Entsprechend der Veröffentlichung auf Google ist Hendricus G. Loos der Inhaber des Patents. Er reichte die Arbeit im Juni 2001, wurde aber erst im Januar 2003 veröffentlicht. Als wir weitere Details über Herrn Loos herauszufinden versuchten, stellten wir fest, dass er im Internet nicht populär und nicht einmal in Wikipedia erwähnt ist. Nur wenige Artikel wurden über ihn geschrieben. Was wir jedoch fanden, ist seine Arbeit über die Manipulation des Nervensystems mit elektronischen Geräten, die im Jahre 1978 begonnen und mit der Veröffentlichung von seither neun Werken fortgesetzt wurde.

Nun, um die Arbeit in einen einfachen Zusammenhang zu stellen, lassen Sie uns eine einfache Definition des Nervensystems heranziehen. Neurowissenschaftlern zufolge, steuert das menschliche Nervensystem alles, etwa von der Atmung und Produktion von Verdauungsenzymen, bis hin zu Gedächtnis und Intelligenz. Eigentlich ist der zentrale Teil des Nervensystems das Gehirn.

Wenn Patentnummer US 6506148 B2 nun angibt, dass das Nervensystem durch elektromagnetische Felder von Monitoren manipuliert werden kann, brauchen wir Ihnen wohl nicht zu sagen, dass Ihr Verstand tatsächlich durch Monitoren manipuliert ist?

Vor allem Fernseher sind zu tödlichen Waffen für uns geworden. Aufgrunf der letzten Offenlegung von Wikileaks über Vault 7 stellte sich heraus, wie die CIA Samsung Smart Fernseher benutzt hatte, um Menschen auszuspionieren.

Alles deutet daraufhin, dass die US-Regierung über geheime Technologien verfügt. Die geheimen Technologien werden in zunehmendem Maße in die Technik eingebettet, die wir jeden Tag benutzen. Dies hilft der US-Regierung dabei, ihre Hegemonie über jeden und alles auf diesem Planeten zu erhalten. Das geheime Wissen, das die Nazis unter Adolf Hitler besaßen, ist jetzt in den Händen der Vereinigten Staaten und wird aktiv benutzt.

Unser Ziel ist, das Bewusstsein zu erhöhen. Während wir dieses Problem untersuchten, sagte uns jemand, dass es an der Zeit sei, unsere TV-Geräte abzuschaffen. Die Person sagte, die Beweise seien überwältigend. Wahrlich, wir sind durch die verfügbaren Beweise schockiert. Eine wichtige Frage, die sich jetzt stellt ist, warum die Massenmedien zu diesem Thema bisher schweigen? Dies besagt Ihnen, dass das Endziel der Medien niemals ist, aufzuklären und zu sensibilisieren. Sie wurden erschaffen und werden kontrolliert durch die Eliten, um uns im Dunkeln zu halten, so dass sie auch weiterhin von uns profitieren können.

Von nun an, weisen Sie bitte keine Verschwörungstheorie mehr einfach zurück.vNehmen Sie sich Zeit, um etwas über die Theorie zu lesen, und recherchieren Sie zuerst ein wenig darüber. Forschung über solche Themen sollte nicht allzu schwierig sein, da wir im Informationszeitalter leben.

Schauen Sie in Google nach betreffend Patent US 6506148 B2. Verbringen Sie ein paar Minuten damit, darüber nachzudenken. Sagen Sie uns bitte Ihre Meinung unten im Kommentarfeld. Wie können wir uns von dieser Sklaverei und Knechtschaft befreien?

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com  http://anonhq.com/mind-control-real-united-states-patent-6506148-b2-confirms-human-nervous-system-can-manipulated-electromagnetic-fields-monitors/

Veröffentlicht in News

Schale von Avocado-Kernen kann vor Herzerkrankungen und Krebs schützen

Wenn Sie bisher Avocados gegessen haben, haben Sie wahrscheinlich einen sehr gesunden Teil der Frucht einfach im Müll entsorgt. Die Schalen der Samen von Avocados scheinen eine wahre Goldgrube für unsere Gesundheit zu sein, weil sie eine bisher noch unbekannte Fülle von chemischen Verbindungen enthalten, durch die eine Vielzahl von Krankheiten behandelt werden könnte.

Die Wissenschaftler der University of Texas Rio Grande Valley stellten bei ihrer Untersuchung fest, dass Schalen der Samen von Avocados viele nützliche chemischen Verbindungen enthalten, welche zuträglich für die Gesundheit sind und verschiedene Krankheiten verhindern können. Die Ergebnisse der Studie wurden auf dem 254th National Meeting & Exposition of the American Chemical Society (ACS) vorgestellt. Die Experten der ACS veröffentlichten außerdem eine Pressemitteilung zu den Ergebnissen ihrer Studie.

Schalen von Avocado-Samen enthalten viele gesunde Verbindungen

Die Schalen von Avocado-Samen werden in der Regel zusammen mit den Samen einfach weggeworfen. Dies könnte allerdings ein Fehler sein. Mediziner fanden viele nützliche chemische Verbindungen in den Schalen der Samen. Diese könnten in Zukunft zur Behandlung verschiedener lebensgefährlichen Krankheiten verwendet werden wie beispielsweise Krebs oder Herzerkrankungen.

Wofür können die Verbindungen aus Avocado-Samen-Schalen verwendet werden?

Es könnte sehr gut sein, dass Avocado-Samen-Schalen, die von den meisten Menschen einfach nur als Müll angesehen werden, in Wirklichkeit ein wahres Juwel für die menschliche Gesundheit sind, berichten die Wissenschaftler. Die medizinischen Verbindungen in den Schalen könnten eingesetzt werden, um Krebs, Herzerkrankungen und andere Bedingungen zu behandeln, erläutert Autor Dr. Debasish Bandyopadhyay. Die Ergebnisse ihrer aktuellen Studie deuten außerdem darauf hin, dass die Samenschalen eine potentielle Quelle für Chemikalien sind, welche in Kunststoffen und anderen Industrieprodukten verwendet werden könnten.

Hüllen von Avocado-Samen werden fast immer entsorgt

Insgesamt werden weltweit fast fünf Millionen Tonnen Avocados weltweit produziert, sagen die Experten. Alleine die Amerikaner verbrauchen fast 1,9 Milliarden Pfund Avocados pro Jahr, sagen die Forscher. In den meisten Fällen werde allerdings nur das Fruchtfleisch gegessen und die Samen werden in den Müll geworfen. Es gebe es zwar einige Hersteller von Speiseöl, die das Avocado-Öl aus den Samen extrahieren. Dabei entfernen sie aber vor der Verarbeitung die Hülle der Samen.

Mediziner produzieren Hülsenöl und Hülsenwachs aus den Samenschalen

Die Wissenschaftler produzierten aus den Schalen von über 300 getrockneten Avocado-Samen etwa 21 Unzen Pulver. Nach einer weiteren Verarbeitung ergab diese Menge etwa drei Teelöffel Saatgut-Hülsenöl und etwas mehr als eine Unze sogenanntes Samenschalen-Wachs. Mit Hilfe der sogenannten Gaschromatographie-Massenspektrometrie-Analyse fand das Forscherteam insgesamt 116 Verbindungen im Öl und 16 Verbindungen im Wachs.

Welche positiven Auswirkungen kann das Öl haben?

Viele dieser Verbindungen scheinen nicht in den Samen selbstoder der Frucht vorzukommen. Unter den Bestandteilen des Öls war beispielsweise Behenylalkohol (auch bekannt als Docosanol), welches in anti-viralen Medikamenten verwendet wird. Außerdem enthielt das Öl noch Heptacosan, dass das Wachstum von Tumorzellen hemmen kann und Dodecansäure, welche das gesunde CHolesterin (HDL) erhöht und so das Risiko einer Atherosklerose verringern kann.

Was enthielt das produzierte Wachs?

In dem hergestellten Wachs entdeckten die Forscher unter anderem Benzylbutylphthalat. Dieser Weichmacher wird zur Förderung der Flexibilität in zahlreichen synthetischen Produkten verwendet, vom Duschvorhang bis zu medizinischen Geräten. Weitere enthaltene Verbindungen seien in der Kosmetik nutzbar oder als Lebensmittelzusatzstoffe, sagen die Autoren.

Weitere Forschung ist nötig

In folgenden Untersuchungen werden die Wissenschaftler nach eigenen Angaben einige dieser natürlichen Verbindungen so modifizieren, dass sie dazu verwendet werden können, um bessere Medikamente mit weniger Nebenwirkungen zu schaffen.

Veröffentlicht in News

Die Forschung zeigt’s: Hochdosiertes Vitamin C wirksam gegen Leukämie

Vitamin C entfaltet im Körper eine Vielzahl positiver Effekte und trägt auch zur Abwehr von Krankheiten bei. In einer aktuellen Studie haben Wissenschaftler nun nachgewiesen, dass Vitamin C außerdem gegen Blutkrebs (Leukämie) eingesetzt werden kann. Hochdosierte Vitamin-C-Behandlungen können demnach das Absterben fehlerhafter Stammzellen bewirken.

Ascorbinsäure (Vitamin C) ist laut Aussage der Wissenschaftler des „Perlmutter Cancer Center“ (USA) dazu in der Lage, fehlerhafte Stammzellen, die sich ansonsten vermehren und Blutkrebs verursachen würden, zum Reifen und Absterben zu bringen. Mit hochdosierten Vitamin-C-Injektionen konnte in Versuchen an Mäusen die Ausbreitung der Leukämie gestoppt und das Absterben der vorhanden Krebszellen erreicht werden, berichten die Forscher. Ihre Studienergebnisse wurden in dem Fachmagazin Cell veröffentlicht.

Gestörte Reifung der Blutstammzellen

Die Blutstammzellen (Hämatopoetische Stammzellen) sind für die ständige Nachproduktion weißer Blutkörperchen unerlässlich und müssen hierfür einen gewissen Reifungsprozess durchlaufen. Bei bestimmten Formen der Leukämie ist dieser Prozess jedoch gestört und die Zellen vermehren sich immer weiter in einem unreifen Stadium. Ursache ist eine genetische Veränderung, die zu einer verringerten Produktion des Enzyms Tet-Methylcytosin-Dioxygenase 2 oder TET2 führt. Dieses Enzym wird von den Blutstammzellen benötigt, um zu weißen Blutkörperchen zu reifen.

Defekt an vielen Erkrankungen beteiligt

„Veränderungen im genetischen Code beziehungsweise Mutationen, die die TET2-Funktion reduzieren, finden sich bei 10 Prozent der Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML), bei 30 Prozent derjenigen mit einer Form der Vorleukämie namens myelodysplastisches Syndrom und bei fast 50 Prozent der Patienten mit chronischer myelomonozytischer Leukämie“, berichten die Forscher. Ihnen könnte möglicherweise in Zukunft mit einer hochdosierten Vitamin-C-Behandlung geholfen werden.

Auswirkungen der Vitamin-C-Behandlung untersucht

An genetisch veränderten Mäusen, deren TET2-Funktion ausgeschaltet war, untersuchte das Forscherteam um Luisa Cimmino, ob sich durch die Injektion einer hohen Dosis Vitamin C eine Reaktivierung der normalen TET2-Funktion erreichen lässt. Tatsächlich konnten sie feststellen, dass durch das Vitamin C das Enzym TET2 wieder seien Beitrag zur sogenannten DNA-Demethylierung leistetet, so dass sie zu Stammzellen reifen konnten und das Wachstum von Leukämie-Krebs-Stammzellen unterdrückt wurde. „Wir sind begeistert von der Aussicht, dass hochdosiertes Vitamin C eine sichere Behandlung für Blutkrankheiten bilden kann, die durch TET2-defiziente Leukämie-Stammzellen verursacht werden“, betont Co-Studienautor Prof. Benjamin Neel.

Kombination mit anderen Medikamenten

„Interessanterweise haben wir auch festgestellt, dass die Vitamin-C-Behandlung einen Einfluss auf leukämische Stammzellen hatte, der ihrer DNA Schaden zufügte“, so die Studienerstautorin Luisa Cimmino weiter. Aus diesem Grund soll in einem nächsten Schritt die Vitamin-C-Behandlung mit einem sogenannten PARP-Inhibitor kombiniert werden, der Krebszellen abtötet, indem er die Reparatur von DNA-Schäden blockiert. Dieser sei bereits für die Behandlung bestimmter Eierstockkrebs-Erkrankungen zugelassen. Insgesamt biete Vitamin C durchaus vielversprechende Optionen für die Krebstherapie, so das Fazit der Wissenschaftler. Allerdings bleibt dabei stets von Injektionen mit Ascorbinsäure auszugehen, da über den Nahrungsmittelkonsum bzw. eine orale Aufnahme nicht die erforderlichen Konzentrationen erreichbar sind.

Veröffentlicht in News

Starke Arsenbelastung im Reis

Reis – ein Grundnahrungsmittel. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) schätzt Reis als ein „wertvolles Lebensmittel ein, das zahlreiche wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe enthält“(Fragen und Antworten zu Arsengehalten in Reis und Reisprodukten). Weiter schätzt das BfR Reis als positiv ein, da er kein Gluten enthält und somit eine Alternative zu glutenhaltigen Getreidesorten ist.

Über die Sache mit dem Gluten und der Glutenintoleranz hatte ich bereits auch öfter berichtet, unter anderem hier: http://www.naturheilt.com/Inhalt/Glutenintoleranz.htm

Der liebe Reis…

Reis zählt in unseren Breitengraden eher zu den exotischen Grundnahrungsmitteln, ganz im Gegensatz zu Asien, wo es kaum Gerichte ohne Reis gibt. Wenn man sich den stereotypen Asiaten vorstellt, dann hat man immer eine schlanke Gestalt vor Augen und bringt dies nicht selten mit Reis als Ernährungsgrundlage in Verbindung.

Es gibt in der Tat eine Reisdiät, mit der man abnehmen und Bluthochdruck in den Griff bekommen soll: Abnehmen mit der Reisdiät?

Arsen im Reis

Reis statt Kartoffeln ist mit Sicherheit eine interessante Alternative. Wenn es da nicht ein Problem gäbe. Seit geraumer Zeit enthält der uns zum Kauf angebotene Reis anorganisches Arsen, je nach Reissorte mehr oder weniger. Wie der Beitrag der BfR weiter ausführt, gilt anorganisches Arsen als krebserregend.

Es gibt hier Grenzwerte, die auf 10 Mikrogramm pro Liter Trinkwasser von der WHO festgelegt worden sind. Reis jedoch scheint in der Lage zu sein, Arsen aus dem Wasser/Boden, in dem er wächst, um den Faktor 10 im Vergleich zu anderen Getreidearten in sich aufzunehmen und anzureichern. Laut Wikipedia enthalten die weltweit angebotenen Reissorten zwischen 20 und 900 Mikrogramm pro Kilogramm.

Ein Artikel der Zeitung „Merkur.de“ vom Juli 2014 (Blei im Baby-Brei: Neue Grenzwerte festgelegt) teilte seinen Leser mit, das Babynahrung pro Kilogramm nur noch mit 0,01 Milligramm Blei verseucht sein darf, Reis selbst aber immerhin noch 0,2 Milligramm pro Kilo enthalten kann.

Tests und deren Merkwürdigkeiten

Nachdem sich alle Welt einig ist, dass mit der Schaffung eines Grenzwertes für Arsen dieses Element plötzlich unbedenklich zu werden scheint, muss sichergestellt werden, dass die Grenzwerte nicht überschritten werden. Und dazu gibt es die Tester.

Im Jahr 2012, also noch vor der Grenzwertfestlegung im Jahr 2014, trat Obertester Ökotest auf dem Plan und testete 20 Produkte (Reis – Es bewegt sich was). Die Werte, die ermittelt wurden, lagen zwischen 49 und 139 Mikrogramm pro Kilogramm, was laut Grenzwertfestlegung von 2014 voll in den akzeptablen Bereich fällt. Sie ermittelten aber einen Reis, Uncle Ben’s Spitzen-Langkorn-Reis, der „nahezu unbelastet“ war. Und Bio-Reis war „im Test hingegen immer unbelastet“.

2017 gab es einen erneuten „Reis-Test“ (Reis – voll Korn, voll Arsen). Ökotest testete drei Sorten: Basmati, weißer Langkornreis und Vollkornreis, wovon jeweils 7 Marken im Labor getestet wurden. Der Test auf Arsen war nur einer von einer Reihe von weiteren Tests. Das Ergebnis für Arsen teilt uns Ökotest im veröffentlichten Beitrag nicht mit. Um die gemessenen Werte zu erfahren, muss der Leser sich ein E-Paper kaufen. Der Beitrag teilt uns nur folgendes mit: „Den krebserregenden Stoff hat das von uns beauftragte Labor in sechs der untersuchten sieben Vollkornreise in „stark erhöhter“ Menge nachgewiesen“.

Es ist müßig, darüber zu spekulieren, warum Ökotest im Test von 2012 mit Werten aufwarten konnte, im Test von 2017 diese erst mal „verheimlicht“. Auffällig ist, dass der Test von 2012 durch die Grenzwertbestimmung der WHO ad absurdum geführt wurde, vorausgesetzt, man steht hinter den Ergebnissen der WHO.

Man sieht, es wird wieder kompliziert, wenn es umso einfache Dinge wie Grenzwerte geht.

Wer hat all das Arsen in meinen Reis getan?

Reis ist ein asiatisches Produkt. Wenn man sich die Liste der Reisproduzenten anschaut, dann liegen in der Liste der 10 größten Produzenten 9 asiatische Länder. Zu den 20 größten Produzenten gehören 16 asiatische Länder. Der mit Abstand größte Reisproduzent ist die Volksrepublik China mit einer jährlichen Produktion von rund 200 Millionen Tonnen pro Jahr, gefolgt von Indien mit 157 Million Tonnen. Hier liegt das große Problem und die Antwort auf die Frage, warum es kaum unbelasteten Reis zu geben scheint.

Es scheinen die dramatischen ökologischen Schäden zu sein, die durch die Industrialisierung Chinas in den letzten 50 Jahren entstanden sind. Diese Industrialisierung hatte keinen Platz für Umweltschutz. Abfälle und Abwässer wurden einfach in die Natur entsorgt. Alle Fehler der Industrialisierung im 19. Jahrhundert in Europa scheinen hier wiederholt worden zu sein.

Diese Praxis besteht bis heute. Denn die Industrieanlagen sind inzwischen veraltet und dementsprechend umweltschädlich. Smog über den großen Städten und den Industriezentren ist die Regel. Die entsprechenden Erkrankungen haben in der Bevölkerung schon längst um sich gegriffen und sind ein Eldorado für Epidemiologen.

Proteste gegen dieses menschenfeindliche Vorgehen von chinesischer Industrie und Politik werden in der Regel im Keim erdrückt. Damit ist gewährleistet, dass auch weiterhin der Profit und das ökonomische Ansehen von China unangetastet bleiben. Oder mit anderen Worten: Kapitalistischer als das kommunistische China kann selbst der Kapitalismus nicht sein.

Für die Landwirtschaft, inklusive Reisanbau, heißt das, dass die erzeugten Produkte auf weitestgehend kontaminierten Böden gedeihen müssen. Jeder hat schon einmal ein Reisfeld gesehen. Rund 80 Prozent der gesamten Reisernte weltweit werden im sogenannten „Nassreisanbau“ erzeugt. Die Mengen an Wasser, die pro Kilogramm Reis benötigt werden, sind erstaunlich: 3000-5000 Liter fließendes Wasser. Das dazu benötigte Wasser wird meistens dem Grundwasser entnommen. Dieses Grundwasser ist in China (und anderswo) schon mit Arsen belastet. Dazu kommt dann noch die Arsenbelastung der Felder, auf denen der Reis angepflanzt wird. Das Wasser auf den Feldern ist auch hier ein hervorragendes Lösungsmittel, was die Substanz aus den Böden herauslöst und der Reispflanze zugänglich macht. Damit sind alle günstigen Voraussetzungen geschaffen, damit die Reispflanze zehnmal so viel Arsen in sich anreichern kann wie andere Getreidesorten.

Reis enthält noch viel mehr Probleme

Ich glaube, es ist überflüssig zu erwähnen, dass dieser Reis nicht nur zu viel Arsen enthält, sondern auch noch andere Schadstoffe aufweist, wie die Ökotester in ihrem Test von 2017 untersucht hatten. Und das, was für den Reis richtig ist, ist auch für andere Lebensmittel, die aus China in deutschen Landen eingeflogen werden, richtig.

Und hier haben wir die Qualitätsverluste bei Obst und Gemüse aufgrund von Lagerung und Transport überhaupt noch nicht mit berücksichtigt. Es gibt also so gut wie kein Argument für chinesisches Obst und Gemüse auf unseren Tellern. Das einzige Argument ist der Preis. Denn die Chinesen scheinen aberwitzig billig zu produzieren, was diesen Aufwand für Chinesen und ihre Geschäftspartner in Deutschland interessant macht.

Wieder einmal: Wenn es ums Geschäft geht, bleibt die Gesundheit auf der Strecke.

Nie wieder Reis? Doch, wenn man ihn richtig kocht

Bei solchen Horrorbotschaften fällt es schwer, sich für ein Reisgericht zu erwärmen oder Babynahrung auf Reis-Basis in den Einkaufswagen zu legen. Es scheint aber einen Ausweg zu geben, der aber wieder einmal die Vermeidung von industriell gefertigten Nahrungsmitteln auf Reis-Basis beinhaltet.

„Focus-online“ (Wegen Arsen: Reis richtig kochen: Darauf müssen Sie achten) beschreibt untersuchte Kochmethoden, mit deren Hilfe man möglicherweise Arsen aus dem Reis „herauskochen“ kann.

Methode 1 zeigte, dass einfaches Kochen in Wasser den Gehalt an Arsen kaum verändert.
Methode 2: Der Reis wurde mit 5 Teilen Wasser gekocht, worauf sich der Gehalt an Arsen halbierte.

Die 3. Methode war die Beste. Dazu wird der Reis über Nacht eingeweicht. Am nächsten Tag wird der Reis so lange gewaschen, bis dass das Waschwasser nicht mehr trüb ist. Danach wird der Reis mit 5 Teilen Wasser gekocht, was eine 82-prozentige Reduktion des Arsengehalts mit sich brachte.

Ob diese 82-prozentige Reduktion, die erst einmal sehr beeindruckend aussieht, auch tatsächlich ausreicht, um den Reis so weit von Arsen zu befreien, dass er als unbedenklich eingestuft werden kann, das ist noch die Frage. Diese Frage kann uns leider auch kein Grenzwert beantworten.

Fazit

Unsere Nahrung ist durchsetzt mit Verunreinigungen, die uns Industrie und Politik bescheren und dann verwalten. Reis ist hier keine Ausnahme. Seine Fähigkeit, Arsen zu kumulieren, zeichnet ihn gegenüber anderen Getreidesorten aus – allerdings in wenig positiver Sicht. Ein gründliches Waschen und Einweichen kann einen signifikanten Teil des Arsens beseitigen. Es bleibt aber die Frage, ob das verbleibende Arsen nicht noch ausreichend hoch konzentriert ist, um doch noch gesundheitliche Schäden bewirken zu können.

Fazit vom Fazit: Wie es aussieht muss man sich beim Reis noch genauer erkundigen, unter welchen Bedingungen und wo er produziert wurde.

Veröffentlicht in News

Neues Lebensmittelgift aus USA still und heimlich in Europa zugelassen: Isoglukose

Die Industrie hatte anscheinend keine große Mühe, einen neuen, giftigen Stoff genehmigt zu bekommen. Schon seit Jahren versuchen es die Konzerne und plötzlich, wie aus Zauberhand, wurde Isoglukose von der EU genehmigt! Unbemerkt von der Öffentlichkeit wurde damit der Zuckermarkt und die Süßmittelindustrie neu geregelt.

Seit 2017 ist Isoglukose offiziell als Nahrungsmittelzusatz zugelassen. Letztendlich handelt es sich um einen künstlich hergestellten Zucker, auch wenn Mais ein Bestandteil davon ist. Schon jetzt versucht die Nahrungsmittelindustrie in Europa alles um dieses Thema nicht an die Öffentlichkeit zu bringen, damit es den Konzernen nicht so ergeht wie den Mitbewerbern in den USA.

Hier kauften die Kunden ihre Softdrinkprodukte vermehrt in Mexico, da hier noch Kristallzucker verwendet wird, der wesentlich teurer ist als Isoglukose. Dies wird wohl der Grund sein, dass in Brüssel alles still und heimlich verabschiedet wurde. Alle Beschränkungen für diesen künstlichen Zucker wurden von der EU aufgehoben! In Zukunft wird dieser Stoff in Eis, Schokolade, Brot, Backwaren … und und und enthalten sein. Letzte Untersuchungen zeigen, dass Isoglukose besonders gesundheitsgefährdend ist.

Die Europäische Kommission prognostiziert einen dreifachen Anstieg der Isoglukoseproduktion in Europa von 0,7 Millionen Tonnen auf 2,3 Millionen Tonnen.

In der EU spielt die vor allem aus Mais hergestellte Isoglucose bisher nur eine geringe Rolle – im Gegensatz zu Ländern wie den USA und Kanada. 2017 können z. B. die amerikanischen Produzenten den europäischen Markt mit dem künstlichen Zucker, der vorwiegend aus Maisstärke hergestellt wird und viel gefährlichen Fruchtzucker enthält, regelrecht überzuckern. Besonders schon bei jungen Menschen könnte das vermehrt zu Diabetes Typ 2 führen.

Seit 2000 geht der Verbrauch in den USA von Isoglukose aus gesundheitlichen Gründen rapide zurück. Aus diesem Grund mussten viele Fabriken schließen. Mit diesem neuen Boom in Europa wird Isoglukose (aus amerikanischen Monsanto-Produkten hergestellt) bei uns importiert, um die Nachfrage zu decken.

Ob es sich auf Dauer vermeiden lässt diesen Stoff aufzunehmen, ist fraglich, denn er wird überall eingesetzt!

Ich habe mir einige Produkte angesehen und er ist in den meisten schon vorhanden. Früher stand „Zucker“ auf der Inhaltsangabe. Isoglukose nennt sich bei uns Glucose-Fructose-Sirup oder Fructose-Glucosesirup!

Die meisten Softdrinkhersteller verwenden sehr viel fruchtzuckerhaltigen Getreidesirup zum Süßen des Getränks, das aus GVO-Getreide hergestellt, industriell weiterverarbeitet und mit Chemikalien versetzt wird, um zu einem süßen Sirup zu werden. In einer Flasche Cola befinden sich z.B. 65 Gramm Isoglukose (Fructose-Glucosesirup).

Die EU rechnet bis 2023 mit 2 Mio Tonnen jährlich. Somit werden 2 Mio Tonnen Zucker aus den Afrika Staaten weniger importiert, was wiederum zu einer neuen Armuts- und Flüchtlingswelle führen wird.

Künstlich hergestellter Fruchtzucker hat mehr negative gesundheitliche Folgen als Haushaltszucker. Das ergab eine neue Studie, die in The Journal of Nutrition veröffentlicht wurde.

Der Anstieg der Fettleibigkeit seit den 70er Jahren in den USA ging einher mit einer generellen Erhöhung des Zuckerkonsums und einem Wechsel von Kristallzucker zu Maissirup mit einem hohen Fructosegehalt.

Ein Tierversuch mit Mäusen zeigte auch die negative Wirksamkeit: 40 Mäuse wurden in 2 Gruppen eingeteilt. Die einen bekamen 25% des täglichen Kalorienbedarfs Kristallzucker und die anderen Fructose. Die Sterberate war bei der Fructosegruppe doppelt so hoch und sie bekamen 26% weniger Nachwuchs.

Der Verbrauch von Fructose hat sich in den Vereinigten Staaten zwischen 1970 und 1990 um mehr als 1000 Prozent erhöht. Die Studie führt Insulinresistenz, Typ-2-Diabetes, Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf den hohen Verbrauch an zugesetztem Zucker in der Ernährung zurück.

All das und noch mehr ist auch ein kleiner Ausblick auf TTip wenn es kommt. Geheime Verhandlungen finden schon statt!

Mahlzeit!

Links

https://archive.unews.utah.edu/news_releases/fructose-more-toxic-than-table-sugar-in-mice/
http://unews.utah.edu/news_releases/sugar-is-toxic-to-mice-in-safe-doses/

Veröffentlicht in News

weißes Weizen Mehl

Wir alle wissen, dass raffinierte Kohlenhydrate etwas sind, was wir nicht in großen Mengen essen, aber wussten Sie, wie schlecht für Sie verfeinertes Mehl ist?

Denken Sie zweimal nach dem Essen von weißem Mehl nach dem Lesen dieser 5 schockierenden Fakten.

1. Es hat keinen Nährwert.

Das ist richtig, wenn weißes Mehl verarbeitet wird, werden nährstoffreiche Zutaten wie die Weizensamenkleie tatsächlich entfernt, wodurch das Produkt nutzlos in Bezug auf die Ernährung ist.

Die Ballaststoffe werden auch bei der Verarbeitung um 97% reduziert.

Vitamin E, B und 50% des Kalziums ist ebenfalls verloren.

2. Schädliche Inhaltsstoffe werden hinzugefügt

Nach dem Strippen des Mehls der natürlichen Nährstoffe werden künstliche Zutaten hinzugefügt. Es wird eine Verbindung namens Kaliumbromade hinzugefügt, die bekanntermaßen schädlich für Zellen ist.

Un-appetitanregende Zutaten wie Kreide und Aluminium werden hinzugefügt, um die wünschenswerte weiße flauschige Textur zu finden, die die Konsumenten suchen.

Bromade gilt als eine Kategorie 2B Karzinogen  von der  Internationalen Agentur für Krebsforschung , so dass es ein „mögliches“ Karzinogen für den Menschen.

3. Verarbeitetes weißes Mehl ist ein Insektizid

Verarbeitete weiße Mehl ist voll von so vielen Chemikalien gepumpt, dass es tatsächlich giftig für Insekten ist, töten alle, die versuchen, es zu essen.

Insektenkiller ist nicht etwas, was man normalerweise in den Zutaten für dein Brot suchen würde.

4. Hast du von L-Cystein gehört?

L-Cystein ist ein Zutat in verarbeitetem weißem Mehl gefunden, das man hier wirklich nicht will.

Es wird hinzugefügt, um den Backprozess zu beschleunigen, aber es wird entweder mit tierischen oder sogar menschlichen Haaren gemacht.

Das Produkt kommt in der Regel aus China, wo die Vorschriften schlecht sind.

5. Diabetes verursachende Zutaten

Um Weißbrot sein weißes, flauschiges Aussehen zu geben, wird eine Zutat namens Alloxan hinzugefügt.

Alloxan zerstört Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse und  es wird verknüpft mit dem Beginn von Diabetes.

Vitamin D3 – das Sonnenvitamin

Vitamin D ist eine Gruppe fettlöslicher Vitamine, die zu den Secosteroiden gehören. Im Körper kann der physiologisch wichtigste Vertreter Cholecalciferol (= Vitamin D3) auch mit Hilfe von UVB-Strahlung (Dorno-Strahlung) in der Haut aus 7-Dehydrocholesterol gebildet werden, daher ist die Bezeichnung als Vitamin nach der historischen Definition von Vitaminen nicht völlig zutreffend, denn diese Definition schließt aus, dass solche Stoffe in ausreichender Menge vom Körper selbst synthetisiert werden können.

In der Nahrung kommt es vor allem in Fettfischen vor oder wird den Lebensmitteln als Nahrungsergänzungsmittel zugefügt. Es hat im Körper die Funktion eines Prohormons und wird über eine Zwischenstufe zu dem Hormon Calcitriol umgewandelt.

Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und beim Knochenaufbau. Ein Vitamin-D-Mangel führt mittelfristig bei Kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zu Osteomalazie. Mögliche weitere gesundheitliche Folgen eines Vitamin-D-Mangels sind Gegenstand aktueller wissenschaftlicher Forschung.

Für eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D ist eine angemessene Sonnen- oder UVB-Exposition oder andernfalls eine Supplementierung notwendig. In manchen Staaten werden zu diesem Zweck bestimmte Nahrungsmittel mit Vitamin D angereichert.


Produkte von Amazon.de

Produkte von Amazon.de

Kurkuma

Kurkuma hat eine positive Wirkung auf die Gesundheit

Kurkuma wird auch Gelbwurz oder indischer Safran genannt. Der lateinische Name ist Curcuma longa. Die Kurkuma Pflanze stammt aus Indien bzw. aus Südostasien. Dort wird sie seit 5.000 Jahren als heilige Pflanze verehrt. Genauso lange wird sie auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und im Ayurveda, der indischen Medizin, verwendet. In Europa wurde sie zuerst als Küchenkraut bekannt. Seit ca. 50 Jahren beschäftigt man sich auch hier mit der medizinischen Heilwirkung des Kurkumas.

Die Kurkuma Pflanze gehört zur Familie der Ingwergewächse. Sie wird bis zu einem Meter hoch, ihre Blätter, die an Schilf erinnern, sind hellgrün. Interessant ist ihr Wurzelstock, der als Gewürz und Heilmittel verwendet wird. Er wird getrocknet und pulverisiert. Kurkuma ist mit der Ingwer-Pflanze, der Alpinia und dem Kardamom eng verwandt. Wie diese Pflanzen vermehrt die Kurkuma sich durch Rhizome, d. h. durch unterirdische Wurzelausläufer.

Die Inhaltsstoffe von Kurkuma und deren Wirkung

Der wichtigste Inhaltsstoff der Kurkuma Pflanze ist das Curcumin. Es wird auch als Lebensmittelzusatz unter dem Namen E100 verwendet. Hier dient es als Färbemittel und Geschmacksträger. Aber viel interessanter ist seine medizinische Heilwirkung. Mit Hilfe dieser Pflanze kann man einfach und natürlich die eigene Gesundheit fördern oder wiederherstellen. Curcumin wirkt entzündungshemmend, schmerzstillend, krebshemmend und leitet Schwermetalle aus dem Körper aus. Außerdem hemmt es den Knochenabbau. Auch bei Diabetes und Alzheimer zeigt es positive Wirkungen. Außerdem senkt es den Cholesterinspiegel. Curcumin ist nicht gut wasserlöslich und wird daher im Magen-Darm-Trakt nur zu einem geringen Teil absorbiert. Das Erhitzen in Öl erhöht die Bioverfügbarkeit des Curcumins.

Das Curcumin ist nur eines der 4 verschiedenen Curcuminoide, welche in der Kurkuma Pflanze enthalten sind. Weitere sind das Cyclocurcumin, das Bisdemethoxycurcumin sowie das Demethoxycurcumin. Die Mischung dieser 4 Curcuminoide wird in ihrer Gesamtheit ebenfalls als Curcumin bezeichnet. Diferuloylmethan ist für die Gelbfärbung von Kurkuma verantwortlich.

In 100 Gramm gemahlenem Kurkuma sind etwa 354 Kalorien enthalten, diese verteilen sich auf

  • etwa 10 Gramm Fett,
  • 8 Gramm pflanzliches Protein sowie
  • 65 Gramm Kohlenhydrate.

Kurkuma ist praktisch frei von Cholesterin und weist mit über 190 Milligramm pro einhundert Gramm einen relativ hohen Gehalt an Magnesium auf. Auch für die Versorgung des Körpers mit Calcium ist Kurkuma mit einem Gehalt von über 180 Milligramm pro einhundert Gramm interessant.

Außerdem enthält Kurkuma 5 – 7 % ätherische Öle, die antimikrobiell (gegen Mikroorganismen), antineoplastisch (gegen Tumore), antiarthritisch und entzündungshemmend wirken sowie die Herztätigkeit steigern. Des Weiteren sind in der Kurkuma Ferulasäure, Kaffeesäure und Kaffeesäurederivate enthalten. Kaffeesäure schützt vor Magenkrebs und hemmt die Produktion von Nitrosaminen. Diese sind krebserregend und giftig. Die Kurkuma Pflanze enthält auch noch Polysaccharide und Stärke.

Kurkuma kann gegen Krebs helfen

Ca. 3.000 Studien haben sich mit der Heilwirkung des Curcumins bei Krebs beschäftigt. Hierbei sind so ziemlich alle Krebsarten berücksichtigt worden. Die Ergebnisse dieser Studien haben dazu geführt, dass sowohl die deutsche, als auch die österreichische und die amerikanische Gesellschaft für Onkologie Curcuma zur Begleitung der Krebstherapie empfehlen. Positive Wirkungen sind bei so gut wie jeder Krebsart gefunden worden. Curcumin wirkt gegen Krebs, indem es

  • als Antioxidans die Krebsentstehung hemmt
  • die Mutation vorbelasteter Zellen zu Krebszellen verhindert
  • das Immunsystem stimuliert
  • die Entstehung und Ausbreitung von Metastasen hemmt
  • die Entwicklung von Blutgefäßen im Tumorgewebe verhindert
  • die Zellmembran der Krebszellen durchlässiger macht und so die chemische oder Strahlen-Therapie unterstützt
  • Gene aktiviert, die für den Selbstmord der Krebszellen verantwortlich sind

Gesicherte Erkenntnisse über die positive Wirkung von Curcumin gibt es für folgende Krebsarten:

  • Hautkrebs
  • Darmkrebs
  • Brustkrebs
  • Lungenkrebs
  • Prostatakrebs
  • Gebärmutterhalskrebs

Für den Hautkrebs wurde bei in vitro Studien gezeigt, dass Curcumin zwei Proteine unterdrückt, die den Selbstmord der Zellen (Apoptose) verhindern. Hierdurch starben vermehrt Krebszellen ab. In Bezug auf den Darmkrebs wirkt Curcumin sowohl vorbeugend als auch heilend. Es verhindert einerseits die Entstehung von Darmpolypen, aus denen sich Darmkrebs entwickeln kann. Andererseits fördert es auch die Rückentwicklung schon vorhandener Darmpolypen. Hierbei konnte eine Reduktion der Anzahl der Darmpolypen um 60 % und eine Verringerung ihrer Größe auf die Hälfte beobachtet werden.

Bei Brustkrebs konnte im Tierversuch gezeigt werden, dass Curcumin die Metastasenbildung und die Streuung in die Lunge hemmen kann. Dieser Effekt kann dadurch erklärt werden, dass Curcumin als Transkriptionsfaktor wirkt, der die Gene, die für die Krebsentwicklung nötig sind, ausschaltet und so ein Wachstum der Krebszellen und ihre Ausbreitung verhindert. Darüber hinaus haben sich positive Wechselwirkungen zwischen Curcumin und schulmedizinischen Wirkstoffen zur Krebsbekämpfung ergeben. Im Tierversuch wurde gezeigt, dass Curcumin die Behandlung mit dem Chemotherapeutikum »Paclitaxel« unterstützt und der Behandlungserfolg dadurch signifikant vergrößert werden kann.

Allgemein unterstützt Curcumin sowohl die Chemo- als auch die Strahlentherapie. So kommt es während einer Chemotherapie öfter vor, dass Krebszellen Resistenzen entwickeln. Dann muss ein anderer Wirkstoff gesucht werden, weil der bisher verwendete keine Heilwirkung mehr bzw. kaum noch Wirkung hat. Curcumin kann diese Resistenzenbildung verhindern. Eine amerikanische Studie aus dem Jahr 2010 hat speziell bei folgenden Chemotherapeutika positive Wechselwirkungen gefunden:

5-FU, Bortezomib, Butyrate, Celecoxib, Cisplatin, Doxorubicin, Etoposide, Gemcitabine, Melphalan, Oxaliplatin, Paclitaxel, Sulfinosine, Thalidomide, Taxol, Vincristine und Vinorelbine.

Curcumin kann auch die Ergebnisse einer Strahlentherapie verbessern. Es erhöht die Empfindlichkeit der Zellen gegenüber Strahlung.

Heilung mit Kurkuma gegen Alzheimer

Jeder 12. Bürger der westlichen Industriestaaten über 65 Jahren erkrankt früher oder später an Alzheimer. Die Alzheimer-Medikamente der Schulmedizin habe zahlreiche Nebenwirkungen, sind teuer und oft leider auch nicht besonders wirkungsvoll. Daher steigt das Interesse an natürlichen Heilverfahren für diese Krankheit. In Indien, wo Kurkuma ein beliebtes Gewürz ist, gibt es kaum Alzheimer-Erkrankungen.

Es wird heute davon ausgegangen, dass Alzheimer auf Grund von Ablagerungen oder Plaques zwischen den Nervenzellen im Gehirn entsteht. Diese Ablagerungen bestehen aus fragmentierten Proteinen, die Entzündungen im Gehirn hervorrufen. Dadurch wird die Gehirnfunktion beeinträchtigt. Es ist bekannt, dass Curcumin durch seine antioxidativen Fähigkeiten diese Oxidation und die Entzündungen verhindern könnte. Das ist aber nur möglich, wenn es die Hirn-Blut-Schranke überwinden kann. In letzter Zeit gibt es zunehmend Hinweise darauf, das Curcumin genau dies kann. Eine Studie der Universität in Los Angeles (UCLA) hat gezeigt, dass Curcumin die Plaquebildung im Gehirn verhindern kann.

Eine im Jahr 2008 in der Zeitschrift »Annals of Indian Academy of Neurology« veröffentlichte Studie ergab, dass sich die Gedächtnisleistung von Demenzkranken durch die regelmäßige Einnahme von Curcuma steigern lässt. Hierbei brachte schon eine Dosis von einem Gramm täglich für die Dauer von drei Monaten eingenommen, einen messbaren Erfolg. Auch eine Fallstudie mit drei Patienten, die von dem Chefarzt des Kariya Toyota General Hospital in Kariya (Japan) durchgeführt wurde, zeigte, dass sich nach einem Jahr der Einnahme von Curcumin die Symptome der Demenz minderten und die Gedächtnisleistungen der Patienten verbesserten.

Die Wirkung von Kurkuma gegen Verdauungsbeschwerden

Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl, starke Blähungen, Druck im Bauch oder eine verlangsamte Verdauung können mit Kurkuma wirkungsvoll bekämpft werden. Die Wirkstoffe des Kurkumas stimulieren die Bildung von Magen- und Gallensaft und regen so die Verdauung an. Besonders die Fettverdauung wird gefördert.

Kurkuma unterstützt beim Abnehmen

Curcumin regt den Stoffwechsel an und hilft so beim Abnehmen. Durch das Curcumin kommt es zu einer vermehrten Magensaft-Produktion, die die Verdauung beschleunigt und einem Völlegefühl entgegenwirkt. Die Bitterstoffe des Kurkuma lassen das Verlangen nach Süßem sinken und regen die Galleproduktion an. Der vermehrte Gallensaft fördert die Fettverdauung. Dadurch wird mehr Fett ausgeschieden und weniger im Körper eingelagert. Das Curcumin behindert die Synthese der Fettsäuren und zerstört Fettzellen.

In einer Studie an Mäusen wurde gezeigt, dass das Curcumin die Blutversorgung der Fettzellen stört. Den Mäusen wurden 12 Wochen lang fettreiche Nahrung und einem Teil davon zusätzlich Curcumin gefüttert. Diejenigen Mäuse, die das Curcumin erhalten hatten, wiesen eine geringere Gewichtszunahme auf, als die anderen. Außerdem zeigte sich, dass bei den Curcumin-Mäusen der Blutzuckerspiegel geringer war. Ein hoher Blutzuckerspiegel ruft ein Hungergefühl hervor. Eine ähnliche Wirkung wurde in einer Studie mit Ratten beobachtet. Ihnen wurde 13 Wochen lang zusätzlich zu ihrem normalen Futter Curcumin verabreicht. Ihr Körpergewicht war anschließend 5 % geringer als das der Raten, die kein Curcumin erhalten hatten.

Kurkuma ist wertvoll zur Senkung des Cholesterinspiegels

Kurkuma ist ein natürliches, annähend nebenwirkungsfreies Mittel zur Senkung des Cholesterinspiegel. Ein zu hoher Cholesterinspielgel kann zu Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Daher werden in der Schulmedizin bei einem hohen Cholesterinspiegel schnell Medikamente, die sogenannten Statine, eingesetzt. Diese können aber erhebliche Nebenwirkungen haben. Ein hoher Cholesterinspiegel kann viele Ursachen haben: Stress, zu viele Kohlehydrate in der Nahrung, zu fette Ernährung, Medikamenteneinnahme oder Vitamin-C-Mangel. Aber auch Vererbung oder ein Gen-Defekt können zu einem erhöhten Cholesterin-Spiegel führen.

Durch seine antioxidative Wirkung kann Kurkuma das Arteriosklerose-Risiko senken, selbst wenn der Cholesterin-Spiegel erhöht ist. Bei Versuchen mit Tieren wurde einer Gruppe ein fettreiches Futter und einer anderen Gruppe dasselbe Futter mit einem Zusatz von Curcumin gegeben. Nach dieser fettreichen Mahlzeit hatte die Curcumin-Gruppe einen um 20 % niedrigeren Cholesterinspiegel als die Vergleichsgruppe. In klinischen Studien wurden auch Hinweise darauf gefunden, dass Curcumin den Anteil des LDL-Cholesterins (schlechtes Cholesterin) senkt und den Spiegel des HDL-Cholesterins (gutes Cholesterin) hebt.

Eine andere Studie ist jedoch zu dem Resultat gekommen, dass nicht das Niveau des HDL-Cholesterins für die Verminderung des Arteriosklerose- Risikos entscheidend ist, sondern die Effizienz der Eigenschaften des HDL-Cholesterins. Curcumin kann die antioxidativen, antientzündlichen sowie antiglykosidischen Eigenschaften unterstützen und verbessern.

Problematisch ist, dass Curcumin vom menschlichen Körper nicht sehr gut aufgenommen wird. Daher sind hohe Dosen erforderlich, um einen messbaren Erfolg zu haben. Wie interessant Curcumin trotzdem ist, kann man schon daran erkenne, dass Wissenschaftler intensiv daran arbeiten, dieses Problem zu lösen.

Im Übrigen: Ebenso erfolgreich bei erhöhten Cholesterinspiegel sind Flohsamen.

Eine gute Wirkung von Kurkuma bei Arthritis

Rheumatoide Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke. Da Kurkuma und speziell der Wirkstoff Curcumin eine entzündungshemmende Wirkung haben, ist es naheliegend, dass Kurkuma sich bei dieser Erkrankung positiv auswirkt. In einer 2012 durchgeführten Studie in Indien wurden drei Patientengruppen mit rheumatoider Arthritis verglichen. Die erste Gruppe bekam täglich 500 mg Curcumin, die zweite Gruppe wurde mit Diclofenac-Natrium, einem nichtsteroidalen Entzündungshemmer, behandelt und die dritte Gruppe erhielt eine Kombination dieser beiden. Die beste Heilwirkung zeigte sich bei der Gruppe, die nur Curcumin bekommen hatte.

An dieser Studie nahmen 45 Patienten teil. Neben der entzündungshemmenden Wirkung lindert Curcuma die Schmerzen und erhöht die Beweglichkeit der Gelenke. In einer anderen Studie, mit 1.000 Arthrose-Patienten, wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe wurde schulmedizinisch nach dem besten Stand des Wissens behandelt, die zweite Gruppe bekam zusätzlich täglich 200 mg Curcumin. Bei dieser zweiten Gruppe zeigte sich nach Ende der Studie eine signifikante Verbesserung aller klinischen Symptome. Diese Studien zeigen, dass Kurkuma eine gute und vor allem fast nebenwirkungsfreie Alternative zu den meist verschriebenen nicht-steroidalen Entzündungshemmern ist. Diese haben bei lange anhaltender Einnahme gravierende Nebenwirkungen wie Herz-Kreislauf-Probleme, Nieren-, Leber- und Magen-Darm-Schäden.

Eine Linderung von Arthrose ist mit Kurkuma möglich

Besonders gut untersucht ist die Behandlung von Knie-Arthrose mit Kurkuma. Hier haben sich auch in Studien signifikante Wirkungen gezeigt, die denen der herkömmlichen Medikamente gegen Arthrose ähneln. Allerdings hat Kurkuma den Vorteil, dass sich auch bei Einnahme über einen längeren Zeitraum in der Regel keine Nebenwirkungen einstellen. In einer Studie der Universität Teheran mit Patienten, die an mittelschwerer Knie-Arthrose litten, wurden die Patienten in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe bekam täglich 1.500 mg Kurkuma-Präparat, die zweite Gruppe ein Placebo.

Nach sechs Wochen hatte sich die Beweglichkeit des Gelenks statistisch signifikant verbessert, während die Schmerzen gesunken waren. In der Placebo-Gruppe wurden keine Veränderungen beobachtet. Eine andere Studie verglich die Wirkung von Curcumin mit der von Ibuprofen-Tropfen. 367 Knie-Arthrose-Patienten erhielten über vier Wochen entweder Ibuprofen-Tropfen oder einen Extrakt aus der Kurkumapflanze. In Bezug auf die Verbesserung der Gelenk-Beweglichkeit und die Schmerz-Verringerung waren beide Mittel gleich gut. Allerdings klagten die Teilnehmer der Ibuprofen-Gruppen über Magenbeschwerden.

Beschwerde Rheuma mit Kurkuma lindern

Rheuma ist eine chronische Erkrankung, die auf entzündlich-degenerative Prozesse im Körper, oft in den Gelenken, zurückgeht. Curcumin wirkt antiinflammatorisch und hemmt damit diese chronischen Entzündungen. Es hemmt das Enzym Cyclooxigenase 2, das für die Bildung der Prostaglandine verantwortlich ist. Dieses Gewebehormon ist der Auslöser der Entzündung. An diesem Punkt setzen auch die klassischen Rheumamedikamente an. Außerdem verringert Curcumin die Anzahl der freien Radikale und schützt so die Zellen vor Beschädigung.

Eine Studie an Ratten hat gezeigt, dass Curcumin den degenerativen Entzündungsprozess in Gelenken stoppen kann. Eine andere Studie wurde mit Rheumapatienten durchgeführt. Ein Teil der Studienteilnehmer erhielt Curcumin, die anderen das gebräuchliche Antirheumamittel Phenylbutazon. Bei der Curcumin-Gruppe zeigte sich eine Verringerung der Gelenkschwellung und der Morgensteifigkeit. Außerdem wurde die Gehfähigkeit der Patienten erhöht. Eine andere Vergleichsstudie unterteilte die Patienten in drei Gruppen. Die erste Gruppe bekam Curcumin, die Zweite einen üblichen COX-Hemmer und die dritte Gruppe eine Kombination der beiden. Bei der Curcumin-Gruppe war die Wirkung in Bezug auf Verringerung der Gelenkschwellungen und der Gelenkempfindlichkeit am größten.

Kurkuma hilft bei zu hohen Blutzucker

In einer 2012 veröffentlichten Studie wurde geprüft, ob die Gabe von Curcumin die Entwicklung einer Diabetes mellitus bei Patienten mit einer gestörten Glukosetoleranz verhindern kann. Hierzu wurden 240 Patienten in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe nahm täglich 1,5 g Curcumin ein, die zweite Gruppe bekam ein Placebo. Nach 9 Monaten hatte sich bei 19 Patienten aus der Placebo-Gruppe eine Diabetes entwickelt. Aus der Curcuma-Gruppe erkrankte kein Patient. Bei der durch Adipositas hervorgerufenen Typ-II Diabetes besteht eine Insulin-Resistenz. Curcumin soll auch diese Resistenz positiv beeinflussen können.

Wertvolles Kurkuma gegen Gallen- und Leberbeschwerden

Curcumin erhöht den Gallenfluss und hilft somit bei Gallenbeschwerden. Es schützt auch vor Leberzirrhose und Leberfibrose bei nichtalkoholischer Fettleber. Curcumin unterdrückt die Bildung von Kollagenfasern, die für die Vernarbung in der Leber verantwortlich sind. Dies geschieht durch eine Hemmung des Leptin-Signalweges.

Kurkuma für schöne Haut, Haare und Nägel

Kurkuma ist pure Wellness und Beauty für Haut, Haare und Nägel. Die Inhaltsstoffe wirken nicht nur antibakteriell und abschwellend, sondern fördern auch die Hautdurchblutung. Wegen des hohen Gehalts an natürlichen Antioxidantien schützt Kurkuma effektiv vor Faltenbildung und vorzeitiger Hautalterung. Auch Problemhaut, welche empfindlich ist und zu Entzündungen neigt, profitiert von der reichhaltigen Pflege mit Kurkuma. Bei Pilzbefall oder Ekzemen ist ein Therapieversuch mit Kurkuma ebenfalls aussichtsreich.

Der regelmäßige Verzehr von Kurkuma kann langfristig zu schönem, dichten und fülligem Haar verhelfen. Bei Schuppenbefall kann das gelbe Kurkuma Pulver zusammen mit hochwertigen natürlichen Ölen direkt in die Haare gegeben und sanft einmassiert werden. Kurkuma ist darüber hinaus eine reichhaltige biologische Quelle für Vitamine der B-Gruppe, Biotin und Spurenelemente wie Zink oder Kupfer. Dieser Nährstoffkomplex wird zum Aufbau von gesundem Bindegewebe und Kollagen benötigt. Deshalb kann Kurkuma als Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung maßgeblich zu schönen, festen Nägeln mit gesunder Nagelhaut beitragen.

Sind weißere Zähne mit gelbem Kurkuma Pulver tatsächlich möglich?

Wer sein Gebiss sichtbar aufhellen möchte, muss nicht immer zu chemischen Mitteln greifen. Denn mit Kurkuma kann natürliches Home Bleaching ganz einfach und ohne viel Aufwand möglich sein. Zahngesundheit ist wichtig für den ganzen Organismus und schöne, gepflegte Zähne sind ein optisches Aushängeschild. Kurkuma kann in der Regel gegen unschöne Zahnverfärbungen, wie sie durch Kaffee, Tee, Rotwein oder die Nahrung entstehen können, hilfreich sein. Die indische Heilpflanze Kurkuma wird in pulverisierter Form häufig in der Küche als Gewürz verwendet und verleiht den Gerichten eine typisch gelbliche Färbung.

Obwohl es im ersten Moment paradox klingen mag, kann die Anwendung von Kurkuma in der Mundhöhle jedoch nicht zu gelben, sondern zu weißeren Zähnen führen, korrekte Anwendung vorausgesetzt. Um diesen Zweck zu erreichen, können frische, kleine Kurkuma Stücke einfach gekaut werden. Dabei sollte Ware aus biologisch-dynamischen Anbau verwendet werden.

Das natürliche Home Bleaching kann aber auch mit einer selbst zubereiteten Paste erfolgen. Dazu wird in einer kleinen Schüssel aus Glas oder Porzellan getrocknetes Kurkuma Pulver mit wenig Wasser vermischt, sodass ein zähe Paste entsteht. Die Kurkuma Paste als kleine Portion direkt auf die Zahnbürste geben und dann ganz normal etwa 3 Minuten damit die Zähne putzen, anschließend ausspucken und mit lauwarmem Wasser den Mund sorgfältig ausspülen. Um den Effekt zu verbessern, kann der Kurkuma Paste eine Prise frisch gemahlener schwarzer Pfeffer hinzugefügt werden.

Hintergrundwissen über Kurkuma

Seit Jahrtausenden wird Kurkuma im asiatischen Raum als Heilpflanze geschätzt. In Europa und Nordamerika war sie lange Zeit nur als Zierpflanze und Gewürz bekannt. Erst in den letzten 50 Jahren wird auch hier auf die Heilkräfte zurückgegriffen.

Als Gewürz und zu medizinischen Zwecken wird der gemahlene Wurzelstock der Pflanze verwendet. Dieser Wurzelstock ist auffällig rot gefärbt. Kurkuma kann als Pulver erworben werden. Es ist auch im Curry-Gewürz enthalten, allerdings in sehr geringen Mengen. Zur Vorbeugung kann Kurkuma als Gewürz in den täglichen Speiseplan integriert werden. Man findet zahlreiche Rezepte, die Kurkuma verwenden. Zur Behandlung von bestehenden Krankheiten reicht das nicht. Reines Kurkuma kann nur sehr schwer vom menschlichen Körper aufgenommen werden. Die Aufnahme kann verbessert werden, wenn man es zusammen mit Pfeffer und Öl verwendet.

Zur Behandlung von Krankheiten sollte man auf den Wirkstoff Curcumin in Kapselform zurückgreifen. Das erleichtert die Dosierung und garantiert die Aufnahme einer ausreichenden Dosis. Das in Kapseln verkaufte Curcumin ist meistens mit Stoffen wie z. B. schwarzem Pfeffer gemischt, die die Aufnahme durch den Körper erleichtern sollen. Um bei der Behandlung einer Krankheit eine Wirkung zu erzielen, sollte täglich mindestens ½ bis 1 Teelöffel Kurkuma eingenommen werden. Man braucht keine Angst vor einer Überdosierung zu haben. Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind nicht bekannt.

Die Aufnahmefähigkeit von Kurkuma wird durch die Mizell-Formulierung erhöht

Curcumin besitzt zweifellos unzählige positive Eigenschaften. Das Problem ist allerdings, dass Curcumin lipophil, also fettlöslich, ist und daher vom menschlichen Körper nur sehr schlecht aufgenommen werden kann. Man spricht hier von einer nur sehr geringen „Bioverfügbarkeit“. Ein neuer Ansatz hat dieses Problem nun gelöst und die Aufnahmerate von Curcuma signifikant gesteigert: Die Mizellen-Formulierung. Hier wird das fettlösliche Curcumin mit einer wasserlöslichen Schicht überzogen und kann im wässrigen Darm optimal resorbiert werden. Somit gelangt das Curcumin in den Organismus des Menschen und kann seine gewünschten Wirkungsweisen entfalten.

Fazit: Die Kurkumawurzel ist sehr kostbar

Die Kurkuma oder Gelbwurz ist eine sehr vielseitige und kostbare Pflanze, viel zu schade, um nur als Zierpflanze oder Gewürz verwendet zu werden. Zahlreiche wissenschaftliche und klinische Studien sind zur medizinischen Wirkung der Kurkuma Pflanze auf die menschliche Gesundheit und zur Bekämpfung von Krankheiten erstellt worden. Durch die Neue Mizell-Formulierung gelangt Kurkuma besser in den menschlichen Organismus. Auch in größeren Mengen ist Kurkuma im allgemeinen nebenwirkungsfrei. In Einzelfällen kann es aber zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Magen-Darm-Beschwerden führen. Allerdings sollten Schwangere und stillende Mütter zur Sicherheit auf die Verwendung von Kurkuma verzichten.

 

Produkte von Amazon.de

Produkte von Amazon.de